Almería Bike Tours und Bike Station,
Bericht in der MountainBIKE 1/2005:

Bericht in der MountainBIKE 01/2005 Bericht in der MountainBIKE 01/2005
Bericht in der MountainBIKE 01/2005 Bericht in der MountainBIKE 01/2005
Fotograf: Gerhard Eisenschink

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Auszüge aus dem Bericht in der Zeitschrift MountainBIKE 1/2005:

Der dritte Schuss sitzt. Dann krümmt sich der Mann im schwarzen Umhang mit einem Aufschrei nach vorne, durchbricht das Balkongeländer und stürzt mit dumpfem Schlag auf die Straße. Auch den hinter dem Brunnen versteckten Kumpanen erledigt der Sheriff mit einem gezielten Schuss. High Noon in Mini-Hollywood, der Wildwest-Filmstadt in der Wüste von Tabernas - 3o Kilometer nördlich von Almería an der Costa del Sol. Nach diesem martialischen Ausflug in die Filmkulissen des spanischen Freiluft-Hollywood tut es gut, wieder auf den eigenen Gäulen zu sitzen - den Mountainbikes....

... ein alter Fahrweg, der hochführt in die Sierra Alhamilla. Fast 1400 Meter ragt der Gebirgszug aus der Wüste von Tabernas. looo Meter Anstieg am Stück heizen ganz schön ein...

... Die Wüste von Tabernas trägt ihren Namen zu Recht. Dort unten sieht es aus, als wäre man irgendwo in Nevada oder Nordafrika. Kein Wunder, dass hier Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod" oder "Lawrence von Arabien" gedreht wurden. Sandige Hügel und lehmige Bergrücken, durchzogen von Gräben und kleinen Schluchten, bilden ein Labyrinth im XXL-Format. Keine Straße. Keine Siedlung. Nur ein paar Büsche und scheintotes Gras. Am Horizont versperren die hohen Bergketten der Sierra de los Filabres jeden Blick hinaus. Das südliche Andalusien ist das Land der Sierras: Sierra de Tejeda, Sierra de Almijara, Sierra de Lújar, Sierra de Gádor - und natürlich die alles überragende Sierra Nevada heißen einige der Felsriegel, die die Küste vor kalten Nordwinden schützen. Und vor Niederschlägen. Das südliche Andalusien ist die trockenste Region diesseits von Afrika...

... Tatsächlich sind Afrika und Europa im südlichen Andalusien sehr eng verflochten. Im achten Jahrhundert kamen die Mauren über das Meer und eroberten die gesamte Region. 500 Jahre prägten sie die Landschaft, hinterließen ihre Spuren in Kunst und Kultur...

... Nächster Tag, nächste Sierra! Die Sierra del Cabo de Gata, ein 20 Kilometer langes und nur knapp 400 Meter hohes Minigebirge. Öde und menschenleer. Nicht Indianerüberfälle haben die Bauern hier vertrieben, sondern die Trockenheit. Die verlassenen Höfe, überwuchert von Opuntien, Agaven und Esparto-Gras, alles wirkt wie im Wildwestfilm. Francisco führt uns mitten durch das Gebirge hindurch zur Küste. Das Cabo de Gata und die dazugehörige Sierra sind heute ein Naturpark und damit sicher vor dem Bauboom, der die größten Teile der andalusischen Küste bereits überwuchert hat. Hier gibt es noch wunderschöne Felsenbuchten mit Sandstrand und imposante Steilabfälle hinunter zum Mittelmeer...

... die Sierra del Gádor, 40 Kilometer nordwestlich von Almería. Diese Sierra liegt schon ein Stockwerk höher und bringt es auf über 2000 Meter. Von der Stierkampfarena in Laujar aus führt eine kleine Piste hoch in dieses Vorgebirge der Sierra Nevada. Kein Mensch weit und breit ist zu sehen, es herrscht fast totale Stille bis auf den Gesang einer Nachtigall. Jetzt Mitte Februar blühen hier in der Sierra de Gádor schon die Mandelbäume, während sehr viel weiter oben der Schnee der Sierra Nevada in der Sonne glitzert...

... Hier erwartet Biker die Überquerung der höchsten Bergkette der Region. Auf einer Piste, die bis auf 3200 Meter führt und früher Europas höchster Pass war. Bis er für Autos gesperrt wurde und nur noch mit Muskelkraft befahren werden kann. Eine herausfordernde Mountainbike-Tour!

Bericht in der MountainBIKE 01/2005 Fotograf müsste man sein! Dan könnte
man wie der Münchner Gerhard Eisenschink jeden Winter aus dem verschnupften Deutschland in die Wärme Südspaniens fliehen - und auch noch Geld dabei verdienen. Möge der Neid mit ihm sein!
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Bericht in der MountainBIKE 01/2005 Bericht in der MountainBIKE 01/2005
Fotograf: Gerhard Eisenschink

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Andalusien: Wilder Westen inklusive

Winterfreuden: Das Dreieck zwischen Malaga, Granada und Almería ist der ideale
Fluchtort vor dem deutschen Schmuddelwetter.
Reiseinformationen
erhalten Sie beim Spanischen Fremdenverkehrsamt in München.
Tel. 089 / 530 74 60
Fax 089 / 53074620
e-Mail: munich@tour-spain.es
Internet: www.tourspain.es oder www.spain.info. Weitere Büros gibt's in Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin.
Anreise Iberia fliegt täglich von sieben deutschen Flughäfen nach Malaga, Granada und Almería. Die günstigsten Tarife liegen zwischen 200 € (Malaga) und 280 € (Granada, Almería). Infos erhalten Sie unter
Tel. 01803 / 000613 und Internet: www.iberia.de.
Beste Reisezeit Auch im Winter sind die Temperaturen recht angenehm, allerdings regnet es im Dezember und Januar am häufigsten. Von Februar bis Mai und im Herbst bis weit in den November ist die beste Tourensaison. Wer es heiß mag, lässt sich im Sommer rösten!
Unterkunft Idealer Stützpunkt für Touren in der Sierra Alhamilla und am Cabo de Gata ist das Ferienhaus El Olivo bei Almería (Adresse siehe Almería Bike Tours. Mietpreis für bis zu vier Personen ab 330 € pro Woche. Übernachtungstipps im Internet: www.andalucia.org und www.andalucia.com
Verleih und Touren
Almería Bike Tours (Conde Villamonte 36 in Almería,
Tel. 0034 / 950 317300, e-Mail info@almeria-bike-tours.de,
Internet
www.almeria-bike-tours.de) bietet ein umfangreiches Tourenprogramm (auch Rennrad und Wandern) zu fast allen Sierras im südlichen Andalusien. Ein Hardtail kostet 119 € pro Woche, ein Fully 149 €. Außerdem gibt's Landkarten, Tourenbeschreibungen, GPS-Touren und Transfers. Bei allen Problemen rund ums Bike hilft der Shop Aventura Bike in der Avenida del Mediterráneo 222 in Almería,
Tel. 0034 / 950 0134


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© 2000-10 Almería Bike Tours und Bike Station Last update: 21-Nov-09 Autor: Gerhard Kießling